Medien und Unterbewusstsein

Medien und Unterbewusstsein

Hier kannst Du Dir den Text von Felix, einer KI-Männerstimme vorlesen lassen, wenn Du lieber hören statt lesen möchtest.


Gespräche im Zusammenhang mit der bevorstehenden Abstimmung zur sogenannten Halbierungsinitiative haben mich dazu bewogen, diesen Beitrag zu verfassen. Es ist meine Absicht, mit diesem Beitrag zur Aufklärung und Sensibilisierung über mediale Wirkung beizutragen und dich dazu einzuladen, dich bewusster mit dem Einfluss von Medienkonsum auf dein Unterbewusstsein auseinanderzusetzen und mehr Informationsverantwortung für dich selbst zu übernehmen.

Meine Beobachtungen und Schlussfolgerungen basieren auf meinen Erfahrungen als Therapeut im just happy center sowie auf meinem persönlichen Lebensweg.

Am Ende dieses Beitrags findest du zudem eine konkrete Empfehlung für dich.

Dieser Bericht gibt mir gleichzeitig die Gelegenheit, auf einen aus meiner Sicht relevanten Missstand im Zusammenhang mit SERAFE hinzuweisen.


Meine persönliche Wahrnehmung von Medien

Schon bevor ich mich vertieft mit Medienwirkung und hypnotischen Suggestionen auseinandergesetzt habe, entstand in mir die innere Klarheit, dass regelmässiger Medienkonsum das innere Erleben eines Menschen beeinflusst.

Vor etwa acht Jahren habe ich deshalb entschieden, bewusst auf den Konsum von Zeitungen, Radio und Fernsehen zu verzichten.

Diese Entscheidung war kein Protest gegen einzelne Medien oder Institutionen, sondern ein Schritt hin zu einem selbstbestimmten Lebensstil, der von Vertrauen, innerer Ruhe und Eigenverantwortung getragen ist.

Seit dieser Veränderung erlebe ich mich emotional ausgeglichener, gesundheitlich stabiler und auch in wirtschaftlicher Hinsicht freier.

Alle für mein Leben relevanten Informationen haben mich weiterhin zum richtigen Zeitpunkt erreicht – auf unterschiedlichen Wegen und in angemessener Form. Ich musste mich dafür nicht mehr der Informationsflut hingeben und ständig filtern, was für mich wichtig sein könnte.

Viel Zeit wurde dadurch frei. Diese Zeit habe ich für Dinge genutzt, die meinem Leben mehr entsprechen als die dauernde Auseinandersetzung mit der Informationsflut aus den Medien.

Mein Weg ist keine Abkehr von der Welt, sondern die bewusste Gestaltung meines Alltags und meines Informationsraumes.

Ich habe mich von einer durch die Medien und Gesellschaft konditionierten Haltung gelöst, die Zukunft primär als Bedrohung zu interpretieren, und mich hin zu einer Haltung von Vertrauen und aktiver Selbstgestaltung bewegt.


Medien und Unterbewusstsein – meine Beobachtung als Hypnosetherapeut

Aus meiner Arbeit im just happy center, insbesondere mit Hypnose weiss ich, dass Sprache, Tonalität, Wiederholung und emotionale Bildgestaltung das Nervensystem beeinflussen. Wiederholung und emotionale Ladung formt dann im Wesentlichen unser Unterbewusstsein. Und aus dem Unterbewusstsein kreieren wir einen Grossteil dessen, was uns in unserem Leben begegnet. Nach Pareto könnte man es so ausdrücken, dass uns davon um die 80% dienen und um die 20% dienen uns nicht – wir tun es trotzdem solange bis wir es im Unterbewusstsein wieder verändert haben.

Ich nehme wahr, dass Medieninhalte – unabhängig vom Land oder Mediensystem – Kommunikationsmuster verwenden, die Aufmerksamkeit binden, um emotionale Reaktionen auszulösen.

Solche Darstellungsformen können innere Alarmreaktionen fördern, Daueranspannung verstärken und Menschen in Zustände von Unsicherheit oder dauernder Angst versetzen.

Viele Medienformate arbeiten mit schnellen emotionalen Reizen. Dazu gehören dramatische Zuspitzungen, wiederholte Bedrohungsszenarien und die gezielte Aktivierung kollektiver Emotionen.

Beispiele:

Wenn die USA oder Israel Zivilisten töten, nennen die Medien es bedauerliche zivile Opfer oder Kollateralschaden. Es gibt Untersuchungen. Die Emotion ist Verständnis und Mitleid. Das Grosshirn bleibt aktiv. Wir denken, es ist kompliziert. Wenn Russland oder Iran Zivilisten töten, nennen die Medien es Kriegsverbrechen oder absichtlicher Terror gegen Zivilisten. Die Verantwortlichen müssen vor Gericht. Die Emotion ist Empörung und Wut. Das Grosshirn schaltet ab. Wir denken, die sind böse. Gleiche Handlung. Zivilisten sterben. Aber völlig unterschiedliche Worte und Emotionen.

Beispiel 1 «Kriegsverbrechen» aus referenzierter Literatur 3 (siehe unten)

Ein SVP-Politiker kritisiert die EU. Die Schlagzeile lautet SVP-Hardliner hetzt gegen Europa oder nationalistische Parolen. Die Emotion ist Empörung. Das Grosshirn schaltet ab. Wir denken Hetzer.
Ein SP-Politiker kritisiert Konzerne. Die Schlagzeile lautet kritische Fragen zur Steuervermeidung oder Gerechtigkeitsdebatte. Die Emotion ist Zustimmung. Das Grosshirn bleibt aktiv. Wir denken berechtigte Kritik. Gleiche Handlung. Kritik. Aber völlig unterschiedliche Bewertung.

Beispiel 2 «Politik in der Schweiz» aus referenzierter Literatur 3 (siehe unten)

Nach meiner Wahrnehmung entstehen solche Muster nicht zufällig. Sie werden im Kontext strategischer Kommunikationsgestaltung gezielt eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu lenken und emotionale Wirkung im Kollektiv zu erzeugen.


Medien, Quellenstruktur und Angstkommunikation

Gemäss referenzierter Literatur berichten grosse Medienorganisationen wie die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) häufig auf Basis weniger internationaler Nachrichtenquellen, insbesondere der drei grossen Nachrichtenagenturen:

  • Associated Press
  • Agence France-Presse
  • Reuters

Diese Struktur kann zu einer starken Vereinheitlichung der weltweiten Berichterstattung beitragen, was nach meinem Verständnis nicht dem Ideal ausgewogener Berichterstattung entspricht.

Solche Nachrichtenagenturen besitzen eine erhebliche globale Reichweite, weil viele Medien ihre Inhalte einkaufen, anstatt selbstständig vor Ort zu recherchieren. Diese Struktur ist aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar, führt aber zu einer Reduktion der Perspektiven und Vielfältigkeit.

Im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Diskussionen oder Abstimmungen scheinen gemäss referenzierter Literatur teilweise Argumente verwendet zu werden, die Angst vor möglichen Folgen erzeugen können.

Die SRG sagt, ohne volle Gebühren können wir nicht arbeiten. Es gibt dann keine Regionalprogramme mehr. Es gibt keine Programme für die Romandie und das Tessin mehr.

Beispiel 3 «Angstmacherei» aus referenzierter Literatur 3 (siehe unten)

Solche Argumentationsmuster können emotional wirksam sein und unser Unterbvewusstsein beeinflussen.


Meine Haltung zu Medien, Gesellschaft und Finanzierung

Ich habe mich persönlich entschieden, keinen Medienkonsum (Radio, TV, Zeitung) zu pflegen, weil ich mein Leben stärker aus einer Haltung von Vertrauen, Selbstverantwortung und innerer Ruhe gestalten will.

Die Verpflichtung, für einen Dienst zu bezahlen, den ich persönlich nicht nutze, empfinde ich als problematisch, insbesondere wenn dieser Dienst meine Verständnis einer ausgewogenen Berichterstattung nicht vollständig erfüllt.

Wenn die SERAFE-Abgabe schon als staatlich organisierte Finanzierung verstanden wird, dann halte ich es für sinnvoll, diesen Umstand auch tatsächlich als Form gesellschaftlicher Finanzierung, nämlich als Steuer zu benennen und die Mittel transparent über den Staatshaushalt zu verteilen.

Während meines damaligen Studiums in Wirtschaftsinformatik habe ich gelernt, dass eine Unternehmung wie eine Aktiengesellschaft oder GmbH grundsätzlich darauf ausgerichtet ist, Gewinne zu erwirtschaften.

Die Schweizerische Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe ist eine Aktiengesellschaft (SERAFE AG). Ich habe persönlich kein Interesse daran, gezwungen über diese Struktur Löhne, Verwaltungsratshonorare oder Gewinne zu finanzieren, wenn es eine staatlich organisierte Finanzierung ist.


Empfehlung

Ich lade dich ein, deinen eigenen Umgang mit Medien bewusst zu beobachten.

Frage dich regelmässig:

  • Wie fühle ich mich nach dem Konsum von Nachrichten?
  • Welche inneren Bilder und Gedanken werden dadurch aktiviert?
  • Dient mir das?
  • Unterstützt mein Informationsverhalten meine innere Ruhe und Klarheit?
  • Entspricht meine Mediennutzung meinen persönlichen Bedürfnissen?

Es geht nicht darum, Medien zu vermeiden, sondern darum, deinen individuellen Weg zu finden, der dein Wohlbefinden, deine geistige Klarheit und deine innere Balance unterstützt.

Wenn du zum Schluss kommst, dass ein Anbieter diesem Bedürfnis nicht gerecht wird, darfst du ihm bewusst deine Aufmerksamkeit, deine Energie und auch deinen inneren Widerstand entziehen.

Ein Ja zur Halbierungsinitiative kann ein möglicher Schritt in diese Richtung sein. Du entscheidest selbst. Mit deiner Entscheidung säst du eine Ursache für deine Zukunft.

Schlussbotschaft

Mein Wunsch ist, dass Menschen die Freiheit behalten, selbst zu entscheiden, wie viel Information sie in ihr Leben lassen, wo sie diese konsumieren und welche Angebote sie finanzieren möchten – und dass diese Entscheidung aus Freiwilligkeit und Bewusstheit entsteht.

Herzlich, Tony vom just happy center am Hasliberg im Herzen der Schweiz


Quellen und Hinweise

  1. Wikipedia: Techniken der Propaganda und Manipulation
  2. Gabriel Palacios: Hypnosetherapieausbildung
  3. David Schläpfer: Unausgewogene Berichterstattung
  4. Persönliche Erfahrung und berufliche Praxis im Bereich Hypnose

Vorheriger Beitrag