Festival der Magie
Am 2. Oktober 2025 verwandelte sich eine magische Jurte in den Schweizer Alpen in ein Tor zur Anderswelt. Auf rund 1’600 Metern über Meer, oberhalb von Zweisimmen, schien an diesem Tag bei prächtigem Herbstwetter die Sonne ununterbrochen vom Himmel. Das von den Veranstaltern bewusst „manifestierte“ Wetter war bereits der erste spürbare Beweis: Wir sind die Magier unseres eigenen Lebens – und es funktioniert. Noch wenige Tage zuvor waren einige Alpenpässe wegen Neuschnee unpassierbar gewesen…
Eine Gruppe von Menschen fand sich zusammen, die sich auf etwas Besonderes eingelassen hatte: ein Festival, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern die Teilnehmenden direkt in die Erfahrung und das eigene Erleben führt.
Der Tag begann mit einer tiefgehenden Gruppenhypnose, angeleitet von Tony Schaller, in der sich alle mit der Energie von Merlin verbanden – jener mythischen Figur, die Weisheit, Magie und zeitlose Führung symbolisiert. In einem intensiven Workshop führte Tony die Gruppe dann durch die Grundlagen der Manifestation. Dabei ging es nicht um „Wünsch-dir-was“, sondern um das tiefe Verständnis geistiger Gesetzmässigkeiten: Gedanken-Kybernetik, das Gesetz von Ursache und Wirkung, die Kraft des Präsenz gegenüber Zukunftsvorstellungen, Absicht statt blossem Wunsch, Fokus als Energiekanal – und der Wirkung von Zweifel oder Angst, die wie ein innerer „Stornoauftrag“ wirken. Dankbarkeit ist die Währung, mit der wir das mit unserer Absicht Bestellte „bezahlen“.
Ein besonders starkes Bild prägte sich allen ein: der Apfelsame, in dem der zukünftige Apfelbaum und all seine künftigen Äpfel bereits angelegt sind. So trägt auch jeder Mensch solche Samen in sich. Es geht lediglich darum, an diese innere Kraft zu glauben, ihr gute Bedingungen zu schenken – durch bewusste Gedanken, liebevolle Aufmerksamkeit, Vertrauen – und die innere Gewissheit, dass sie wachsen darf. So unterstützen wir den Keimungs- und Wachstumsprozess all unserer Absichten – ob angenehm oder unangenehm, ob positiv oder negativ. Der Unterschied liegt allein darin, dass wir bewusst wählen können, sobald wir dieses Prinzip erkannt haben.
Als praktische Umsetzung dieser inneren Arbeit gestalteten alle Teilnehmenden einen ganz persönlichen Zauberstab – aus Naturmaterialien wie Holz, Mineralien, Federn, Muscheln und Sand, zum grossen Teil von den Teilnehmenden selbst sowie von Tony gesammelt und mitgebracht. In je einem Ritual von Tony und Pascal K’in Greub wurden die Zauberstäbe geweiht, energetisiert und programmiert, um ihren Menschen hochschwingend und unterstützend auf dem Weg zu begleiten – immer in Übereinstimmung mit der reinen Absicht dem Menschen, der ihn geschaffen hat.
Pascal K’in Greub, der auf seiner Herbsttournee eigens für dieses Festival der Magie nach Zweisimmen angereist war, ist ein moderner Schamane aus Mexiko mit Wurzeln in der Schweiz und langjähriger Erfahrung mit dem Schamanismus der Mayas. Mit einer kraftvollen Körperübung holte er die Gruppe aus dem Kopf direkt ins Herz – dorthin, wo Intuition, Verbindung und Wahrheit zu Hause sind. In der alpinen Natur führte er anschliessend auf spielerische und leicht zugängliche Weise in Themen wie Hellsinne, Psychometrie und Synästhesie ein. In praktischen Übungen lernten die Teilnehmenden, diese Fähigkeiten nicht nur zu verstehen, sondern auch direkt zu erleben – kindlich, staunend, offen.
In der abschliessenden Runde wurde deutlich, wie tief dieser Tag gewirkt hatte. Worte wie „Dankbarkeit“, „Erfüllung“ und „genährt mit etwas, das sich nicht in Worte fassen lässt“ machten die Runde. Was blieb, war ein Gefühl von Verbundenheit – mit sich selbst, mit der Natur, mit der unsichtbaren Welt, die immer näher ist, als wir denken.
Die Bildergalerie erzählt den Rest – sie zeigt die Geischter, die Augen, das Lachen, die Tiefe, das Staunen. Sie ist Einladung und Erinnerung zugleich:
Magie ist real. Und sie erwacht genau dann, wenn du dich erinnerst, dass du selbst sie bist.
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